Jahreshauptversammlung am 12.02.2016 mit Änderung der Satzung

Der Vorstand lädt hiermit alle Mitglieder zu der diesjährigen Jahreshauptversammlung, die am 12.02.2016 ab 19.00 Uhr im Vereinsheim stattfindet, ein.

Im Rahmen der Jahreshauptversammlung findet neben der Neuwahl des Vorstandes auch eine Abstimmung über eine erforderlich gewordene Modifizierung der Satzung statt.

Der finale Entwurf der modifizierten Satzung finden Sie auf der Seite Satzung.

Bundesliga-Flair am Obernfeld

Am Sonntag nimmt die Anzeigetafel auf dem Sportplatz von TuRa Löhne den Betrieb auf. In der Fußball-Bezirksliga dürfte die elektronische Ergebnisanzeige wohl einzigartig sein.

»Wie steht es?« Diese auf einem Sportplatz oft aufkommende Frage gehört bei TuRa Löhne in Zukunft der Vergangenheit an. In dieser Woche hat der Fußball-Bezirksligist auf dem Kunstrasenplatz am Obernfeld eine neue, elektronische Anzeigetafel errichtet. Bereits am kommenden Sonntag soll diese beim Heimspiel gegen den VfL Holsen in Betrieb genommen werden. »Aktuell finden noch einige Arbeiten statt. Die Kabel müssen noch angeschlossen werden. Ich gehe aber zu hundert Prozent davon aus, dass das bis Sonntag klappt«, sagt TuRa-Vorstandsmitglied Wolfgang Berg.

Zahnarzt hatte die Idee

Genutzt wird die Ergebniswand aber nicht nur bei den Spielen der Seniorenmannschaften. »Es ist natürlich angedacht, dass die Tafel auch bei den Spielen der Jugend und der Frauen verwendet wird. Das ist hier im Umkreis dann wohl einmalig«, sagt Wolfgang Berg, der als erfahrener Fußball-Funktionär zahlreiche Sportplätze der Region kennengelernt hat.
Etwa drei Meter breit und zwei Meter hoch ist die Anzeigetafel, die von fast jedem Punkt des Sportplatzes einsehbar ist. Angeschafft wurde sie mit der Hilfe von Matthias Krecker. Der Zahnarzt betreibt eine Praxis in Löhne-Ort, ist regelmäßiger Gast am Sportplatz und hat den Kauf finanziell gestemmt. Die Bedienung erfolgt mit Hilfe einer Fernsteuerung. Das funktioniert auch aus weiter Entferung. »Man kann die Anlage aus etwa 200 Metern steuern. Niemand muss bei der Anzeigetafel stehen, um die Ergebnisse einzugeben«, sagt Wolfgang Berg.

Einweihung am Sonntag

Die Einweihung soll am Sonntag vor dem Heimspiel gegen Holsen stattfinden. Dann wird die Anzeigetafel offiziell dem Verein übergeben. Einem Wunsch, welches Ergebnis nach dem Spiel angezeigt werden soll, hat Wolfgang Berg bei der Premiere nicht. »Ich hoffe aber natürlich, dass immer mehr Heim- als Gästetore angezeigt werden«, sagt Berg.
Sollte die Anzeige einmal ausfallen, werden die Zuschauer per Lautsprecher über den Spielverlauf informiert. Seit dieser Saison fungiert Wolfgang Berg auch als Stadionsprecher. Die »Stimme der TuRaner« gibt neben Aufstellung und Torschützen auch regelmäßig das Ergebnis durch. »Das ist auch weiterhin so angedacht. Wir wollen das etablieren«, sagt Berg.

Quelle: Westfalen-Blatt (Florian Weyand)

Hammerharter Auftakt

Löhne. Sie sind wieder da – und sie wollen länger bleiben! Nach dem Abstieg vor 20 Jahren spielen Fußballer von TuRa Löhne nach einer gefühlten Ewigkeit wieder in der Bezirksliga. Nach Aussagen vieler Trainer und Kenner der Szene soll es die stärkste Bezirksliga aller Zeiten sein. Auf jeden Fall ist sie eine der ausgeglichensten der jüngsten Vergangenheit. Und in diesem „Haifischbecken“ möchten die „Roten“ überleben.

„Als Aufsteiger kann unser vorrangiges Ziel nur Klassenerhalt lauten“, betont Trainer Stefan Studtrucker. „Am FC Muckum in der vorigen Saison hat man gesehen, dass es nicht so einfach ist, sich in der Liga zu etablieren. Wir möchten so schnell wie möglich Punkte sammeln und nicht unten reinrutschen – und das ist gut für den Kopf, für das Selbstbewusstsein. Dann kannst du freier ohne Druck aufspielen. Allerdings kann es durchaus auch passieren, dass wir gleich zu Beginn der Saison unten reinrutschen, denn das Auftaktprogramm ist hammerhart, hat es in sich. Mit Landesliga-Absteiger Dützen, die ambitioniert sein sollten, sowie Vlotho, Espelkamp und Bruchmühlen von den ersten Sechs der vergangenen Bezirksliga-Saison sind das richtige Knaller. Und am 6. Spieltag haben wir spielfrei. Wenn du in den ersten fünf Runden nicht punktest, bist du mittendrin im Strudel – und das ist nicht gut für den Kopf“, sagt Stefan Studtrucker.

Der TuRa-Coach ist einerseits Realist, andererseits aber auch ein optimistischer Mensch mit Vertrauen in sein Team, den Kampf in der Bezirksliga bestehen zu können. Eine imponierende Rückrunde (39 von 73 Punkten) in der Herforder Kreisliga A mit einem stabilen Defensiv-Konstrukt (nur 14 von insgesamt 35 Gegentoren) und einer wuchtigen Offensive (insgesamt 113 Tore) sind gute Argumente, auch eine Liga höher bestehen zu können. „Wenn wir die Euphorie aus der Rückrunde mitnehmen und die Neuzugänge schnell in das Mannschaftsgefüge integriert werden können, sehe ich uns auf einem guten Weg. Der Kern der Mannschaft ist zusammen geblieben. Ich hoffe, das wir unser spielerisches Potenzial auch eine Liga höher abrufen können“, sagt „Studti“. „Die Neuen werden uns spielerisch und kämpferisch weiter bringen. Da haben wir schon genau hingeschaut, denn ich brauche keinen neuen Spieler, die als Mitläufer nur unseren Kader auffüllen. Ich muss in der Vorbereitung schauen – und das kann sich auch bis in die Saison hineinziehen –, wer wo am besten spielen kann, um uns weiter zu helfen. Mit elf Ronaldos gewinnt keine Mannschaft ein Spiel“, sagt Stefan Studtrucker.

Es müsse eine Einheit auf dem Platz stehen, die spielerische Finessen mit kämpferischen Tugenden vereint. „Die defensive Kompaktheit war der Schlüssel und ausschlaggebend für den Erfolg in der A-Liga-Saison, und diese ist auch in der Bezirksliga vonnöten“, sagt der Übungsleiter. „Und in der Offensive sind wir mit den Neuzugängen noch schlechter auszurechnen“. Da müssen vor allem die Rinnelt-Brüder genannt werden, die nach vorne einiges an Torgefährlichkeit entfachen können. Und das etablierte Kanoniere-Trio Eduard Reh (28 Tore), Olcay Esen sowie Mo Khalaf (jeweils 19 Tore) hat seine stürmischen Qualitäten bereits eindrucksvoll unter Beweis gestellt. In der Defensive die Lücke auf der Sechs durch den Weggang von Wetsch soll Neuzugang Lars Bürger stopfen. Er hat unter anderem ein Jahr in der Landesliga beim SC Bad Salzuflen gespielt, hat eine gute Spielübersicht und ist Kopfball stark. Aktuell verfügt TuRa nur über einen gesunden Torhüter (Ekamp), da Temin noch an einer Knieverletzung laboriert. Deshalb ist Stefan Studtrucker froh, dass sich die einstige Nummer eins Torben Koch (schreibt an seiner Master-Arbeit) ab und an als Stand by für Spiele zur Verfügung stellt.

Quelle: NW-News.de (Egon Bieber)