Trainer Studtrucker gibt die Richtung vor

TuRa Löhne hat den nächsten Schritt für den Verbleib in der Fußball-Bezirksliga gemacht. Nach einer deutlichen Leistungssteigerung nach der Pause besiegte die Elf von Stefan Studtrucker den Tabellenvorletzten Union Varl verdient mit 2:0 (0:0) und klettert mit 35 Punkten auf den zehnten Platz.

Sieben Punkte Vorsprung hat TuRa auf den ersten Nichtabstiegsplatz. Nach dem Spiel verkündete Trainer Stefan Studtrucker die sofortige Trennung von Stürmer Eduard Reh (siehe extra Meldung auf Seite 1). Studtrucker war angesichts der gehemmten Leistung des Teams vor der Pause in seiner Analyse wie immer deutlich: „Das war vor der Pause ein leb- und lustloses Gekicke. Als ob sich zwei Mannschaften zum Bolzen verabredet hätten. Dementsprechend musste ich zur Pause in meiner Ansprache deutliche Worte finden. In der zweiten Halbzeit war es dann besser, wir haben uns viele klare Chancen erarbeitet.“

Die Partie hatte tatsächlich in den ersten 45 Minuten kaum Bezirksliga-Format. TuRa erspielte sich nach einer von Ungenauigkeiten geprägten Anfangsphase erst langsam nennenswerte Chancen und kam durch einen Sven-Wihan-Schuss in der 24. Minute aus 18 Metern zum ersten Mal in Tornähe, Wihan schoss den Ball einen Meter rechts vorbei. In der 37. Minute scheiterte Olcay Esen mit einem Schuss aus 14 Metern an der Faustabwehr des besten Varlers, Torwart Marcel Redeker. Wenig später wurde ein Wihan-Schuss geblockt (41.), auch der emsige Alexander Gumin scheiterte aus kurzer Distanz und spitzem Winkel an Redeker (42.). Die Gäste aus Varl kamen einmal brenzlig gefährlich vor das Tor von Temin (44.), köpften drüber. Der Pausenpfiff war somit das präziseste nach 45 Minuten.

Ganz anders der Takt in der zweiten Halbzeit. Löhne schaltete nun, von Wihan, Marcel Rinnelt und Alexander Gumin viel präziser angetrieben, einen Gang hoch und kam in der 53. Minute zur fälligen 1:0-Führung. Aus dem Mittelfeld bauten Wihan und Gumin Druck auf, Esen hatte sich auf der rechten Seite freigestohlen und flankte butterweich auf den linken schlappen von Marcel Rinnelt. Der netzte aus acht Metern sicher ein. Der Dosenöffner.

Weitere Großchancen gegen defensiv sorglose und zu viel Räume lassende Varler ließen Marc Rinnelt (57., verpasst aus fünf Metern per Kopf knapp das Tor), Esen (61., aus fünf Metern), erneut Marc Rinelt (73., 81.) und Sven Wihan (80., aus 12 Metern) liegen, bevor Jannis Sassenberg eine mustergültige Vorlage von Gumin zum 2:0 (82.) einschoss. Die Erlösung.

Text: NW-News.de (Wolfgang Döbber)
Bidquelle: Fupa.net (Benjamin Büschenfeld)

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