Trautmann kegelt TuRa raus

Die Meister-Mannschaft von 1967 stellt sich nach dem 0:0 beim VfB Herford zum Foto auf. Für TuRa Löhne spielten in der letzten Partie der Saison 1966/67 :
(hinten von links) Klaus Ußling, Dieter Röhr, Rolf Haubrock, Detlef Bönisch, Ulrich Kleimeyer, (Mitte von links) Dieter Imort, Dieter Vogt, Dieter Klipker, (vorn von links) Jürgen Vogt, Werner Erdbrügger und Roger Lampe. Foto: Weyand

Löhne (WB). Dieter Klipker denkt gern an die Meister-Mannschaft des Jahres 1967 zurück. Mit TuRa Löhne steigt der Fußballer vor einem halben Jahrhundert in die Landesliga auf. Ein Titelgewinn, der ein ganzes Team geprägt hat. Ausgerechnet Ex-England-Star Bert Trautmann beendet den Höhenflug der Löhner.

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http://www.westfalen-blatt.de/OWL/Lokalsport/Kreis-Herford/Loehne/2930766-Aber-Loehner-Fussballer-bejubeln-vor-50-Jahren-den-Landesliga-Aufstieg-Trautmann-kegelt-TuRa-raus

Quelle: WESTFALEN-BLATT (Florian Weyand)

Heimspiele unserer Senioren

Unsere 2. Mannschaft begann im Heimspiel gegen TV Elverdissen sehr konzentriert und ballsicher. Nach einer feinen Einzelleistung von Poldi ging die Mannschaft mit 1:0 in Führung. Nach schöner Vorarbeit von Pascal Dahlmann erhöhte Nicolai Marx auf 2:0. Sehr kurios der Anschlusstreffer zum 1:2. Ein Freistoß landet erst am Pfosten und dann an den Kopf von TuRa Keeper Torben Koch. Vom Kopf des Torhüters rollt der Ball quasi mit dem Halbzeitpfiff ins Tor. Nach der Pause verloren unsere Jungs total den Faden,einige Spieler erlaubten sich richtig schwere „Böcke“ und Elverdissen schaffte nach dem Ausgleich auch noch den Siegtreffer in der 80.Minute.

Die 1.Mannschaft begann sehr flott und führte nach 12 Minuten nach einem Treffer von Jannis Sassenberg mit 1:0 gegen TuS Bruchmühlen. Ein umstrittener Foulelfmeter führte zum 1:1 durch die Bella. Bis zum Halbzeitpfiff hatte Bruchmühlen noch einige Hochkaräter. In der zweiten Halbzeit zeigte die Truppe, dass sie unbedingt gewinnen wollten, mussten aber nach einem Konter von di Bella das 1:2 hinnehmen. Dann kam der Auftritt von unserem Freistossexperten „Gummi“. Er zirkelt einen Freistoss in den Winkel zum 2:2. Studti peitscht seine Truppe weiter nach vorne. Mit einem Doppelpack in der 87.+90. Minute macht Marcel Rinnelt den späten Sieg perfekt. Super Jungs und weiter so, auch am nächsten Sonntag in Werl-Aspe.

Auch unser Anbau konnte gestern das erste Mal genutzt werden. Unser Dank gilt vor allem unseren Sponsoren und den ganz ganz wenigen Helfern.

Senioren erstes Heimspiel 2017

Die 2.Mannschaft startet am Sonntag um 13.00 Uhr Ihr erstes Heimspiel 2017 gegen TV Elverdissen. Nach dem verpatzten Auftakt in Schweicheln sollte Sonntag das Ziel sein nicht zu verlieren.

Wir wünschen Jorgo und seiner Truppe viel Erfolg!

Im Anschluss spielt unsere 1. Mannschaft um 15.00 Uhr gegen TuS Bruchmühlen. Auch hier wäre es sehr schön, wenn sie das Spiel gewinnen würden, denn auch die 1. patzte im ersten Spiel in Kirchlengern.

Auch Studti und seinem Team viel Erfolg!

Neue Stürmer für Studti

TuRa Löhne geht ins zweite Jahr in der Fußball-Bezirksliga. Die Löhner waren auf dem Transfermarkt tätig und haben neun neue Spieler geholt. Ärgerlich ist der Abgang von Torjäger Olcay Esen. Auch Kapitän Sven Wihan hat den Klub verlassen. Mehr lesen…

Zugänge: Can Karakus, Axel Konietzko, Marvin Hoffmeier (alle SG Herringhausen/Eickum), Philip Ewert (RW Kirchlengern), David Kleimeyer (SC Herford), Mahir Karak (TSV Schötmar), Berkay Alpar (SC Herford), Jonas Glowatz (RW Kirchlengern), Dennis Grützmacher (FC Muckum).

Abgänge: Marcel Ayub (SVLO), Mo Khalaf (SV Werl-Aspe), Eduard Reh (Spvg. Hiddenhausen), Sven Wihan, Daniel Kurth (beide VfL Herford), Kilian Ekamp (Studium in Mexiko), Olcay Esen (SC Bad Salzuflen).

Kader ohne Zugänge: Torben Koch, Hakan Temin, Luca Albrecht, Kaan Arduc, Lars Bürger, Serdal Celik, Alexander Gumin, Christian Kärmer, Rico Kohlmann, Tim Nolting, Marc Rinnelt, Marcel Rinnelt, Jannis Sassenberg.

Quelle: Florian Weyand (WestfalenBlatt)

Gumins genaue Gala-Freistöße

TuRa Löhne sichert sich mit einem 3:0-Erfolg beim SV Werl-Aspe die Klasse und klettert nach einer souveränen Leistung noch auf Platz 10. Auch die ersten Neuzugänge stehen schon fest:

Rot leuchtete: Nur eine Mannschaft machte im „Lippischen“ über 90 Minuten die Musik im Spiel und hätte bei Ausnutzung aller Top-Chancen einen Kantersieg einfahren müssen: Aber auch so gelang den „Roten“ von TuRa Löhne zum Saisonabschluss ein hochverdienter und souveräner 3:0 (2:0)-Auswärtssieg beim SV Werl-Aspe und damit sogar mit 41 Punkten in der Tabelle der Sprung auf Platz 10. Die Auswärtsstärke der Löhner wurde zum Grundstein für den verdienten Klassenerhalt. Am Ende tanzten die Löhner mit allen Spielern und Vorständlern in einem Kreis und verabschiedeten Betreuer Sebastian Nagel, der berufsbedingt aufhört, mit einem riesigen Geschenkekorb.

Die TuRaner legten früh den Grundstein zum Erfolg mit zwei präzisen und traumhaft sicher verwandelten Freistößen von Alexander Gumin: Schon in der 4. Minute zappelte der Ball zur beruhigenden 1:0-Führung der Löhner im Netz; Torwart Andre Bultmann konnte den Flug des Balles aus gut 20 Metern in das rechte Toreck nicht verhindern. In der 19. Minute zirkelte Gumin zur Verzückung der Löhner Fans die Kugel zum 2:0 in das linke Eck, halbhoch. Auch fortan blieben die Löhner gegen allzu nachlässig in die Zweikämpfe gehende Gastgeber jederzeit Herr der Lage. Holzhausen lag zurück, die Rettung nahm Form an.

Werl-Aspe hatte sich bereits vergangene Woche durch einen Sieg gegen Lohe gerettet und so schien der Elf der letzte Biss zu fehlen. Die letzten Meter in der Defensive wurden nicht mehr gemacht. Gleichwohl zwangen die Löhner den SV auch früh zu Fehlern. Sie waren mit einem gut aufgelegten Marcel Rinnelt und dem aufmerksamen Sechser Rico Kohlmann stets präsent im Spiel. Gumin war neben den Toren ball- und passsicher und auch Kapitän Olcay Esen war aktiv an vielen Chancen beteiligt. Nur fehlte ihm die Krönung: Ein Treffer. Den hätte Esen in der 36. Minute machen müssen, aber er zielte aus zehn Metern genau auf den Torwart. Dann hatte der Techniker Esen auch Pech, als in der 41. Minute ein listiger Heber aus gut 50 Metern mit letzter Kraft von Bultmann an die Latte gelenkt wurde. Neben Esen hatte der quirlige Marc Rinnelt aus zehn Metern halblinke Position die Großchance zum 3:0 (32.), doch er zog den Ball einen Meter drüber. Dann scheiterte Rinnelt in der 39. Minute aus zehn Metern mit einem Linksschuss am Torwart Bultmann, der somit der Beste seiner Elf war, die sich über ein 0:4 oder 0:5 zur Pause nicht wirklich hätte beschweren dürfen.

Nach dem Wiederanpfiff waren alle Messen mit dem Tor des Tages, vielleicht sogar des Monats, gelesen. Marcel Rinnelt nagelte den Ball aus gut 30 Metern in den linken Winkel zum 3:0 der Löhner. Nun waren alle Fragen nach dem Sieger überflüssig. Löhnes Torwart Hakan Temin konnte noch in zwei brenzligen Situationen seine Klasse im Eins-gegen-Eins-Duell zeigen und hielt so das Zu-Null. Die dritte Chance auf sein Tor des Tages hatte Kapitän Esen noch in der 62. Minute, doch sein Schlenzer aus 14 Metern wurde mit einer Hand noch blitzschnell zur Ecke abgewehrt. Der gute Tim Nolting (87.) köpfte nach einem Eckball noch drüber, und auch Marc Rinnelt sollte freistehend aus sechs Metern das 0:4 nicht glücken. Trainer Stefan Studtrucker war rundum zufrieden: „Wir haben heute von der 1. Minute an hoch konzentriert gespielt, hinten nix zugelassen, viele Chancen sogar noch vergeben.“

Neuzugänge bei den „Roten“

  • Can Karakus (19 Jahre): Er kommt aus der A-Jugend von Herringhausen-Eickum. Offensivspieler.
  • David Kleimeyer (18 Jahre): Spielte in der A-Jugend des SC Herford in der Bezirksliga. Ist ein TuRa-Eigengewächs (bis zur B-Jugend).
  • Philipp Ewert (19 Jahre): Von Rot-Weiß Kirchlengern, ist ein Defensivspieler.
  • Dennis Grützmacher (29 Jahre): Vom FC Muckum, davor Bruchmühlen. Ein Spieler für die linke, defensive Seite.
  • Axel Konietzko (22 Jahre): Von FA Herringhausen-Eickum, defensives Mittelfeld.
  • Mahir Karak (25 Jahre): Vom TSV Schötmar. Offensivspieler im Mittelfeld.

Quelle: NW-News.de (Wolfgang Döbber)

FCO Spieler Reimer vermiest die Rettung

Der FC Bad Oeynhausen besiegt TuRa Löhne spät mit 3:2 und verhindert so die vorzeitige Sicherung des Klassenerhalts für den Aufsteiger. Serhat Atilgan trifft doppelt für den Gastgeber.

TuRa Löhne hat in der Fußball-Bezirksliga auch den zweiten Matchball zur Rettung nicht nutzen können und muss mit 38 Punkten noch einen Punkt zum endgültigen Klassenerhalt einfahren. Der FC Bad Oeynhausen besiegte die Löhner durch einen späten Treffer von Kevin Reimer mit 3:2 (2:0). Erneut verspielte TuRa in der Schlussphase durch Unachtsamkeiten in der Deckung den möglichen und nicht unverdienten Punkt. Der Frust saß kurz tief, dann kam erste Entschlossenheit wieder hoch: „Nächste Woche in Werl-Aspe müssen wir den dritten Matchball nutzen. Punkt und Aus“, sagte TuRa Löhnes Übungsleiter Stefan Studtrucker.

Gefrustet vom Ergebnis war er, mit der Leistung über 90 Minuten war Studtrucker jedoch zufrieden: „Ich habe uns schon vor der Pause als aktivere und bessere Elf gesehen, wir haben uns nach dem 0:2 gewehrt und mit dem Ausgleich den verdienten Lohn bekommen. Und wenn wir die große Chance zur 3:2-Führung genutzt hätten, wäre hier nur eine Elf als Sieger vom Platz gegangen – nämlich wir.“

Die Partie begann mit ersten Offensivbemühungen der Löhner über die rechte Seite, der letzte Pass fehlte für die erste klare Chance. Effektiver dagegen der FCO, der schon in der 4. Minute einen Abwehrfehler der Löhner am Fünfmeterraum zur 1:0-Führung nutzte: Serhat Atilgan schoss nach einem Fehler von Tim Nolting zum 1:0 aus zehn Metern ein. In der Folge blieb TuRa im Offensivgang, Rico Kohlmann flankte nach einem schönen Angriff den Ball zu zentral (16.), da war mehr drin. Dann ging nach Vorarbeit von Alexander Gumin eine Verlängerung mit der Hacke knapp am langen Pfosten vorbei (18.), da lag das 1:1 in der Luft. Wie schon zu Beginn war erneut der FCO in der 21. Minute gefährlicher, als erneut Atilgan mit einem Schuss aus 20 Metern in die lange Ecke zum 2:0 traf. Da war die rechte Seite der TuRa-Kette zu offen. Erst mit dem 2:0 gewann der FCO mehr Sicherheit, TuRa blieb gefällig, aber offenbarte zu viele Lücken.

Anders die Lage in den zweiten 45 Minuten: Die Löhner hatten durch Marcel Rinnelt (51., Freistoß knapp drüber) und Alexander Gumin (57., Freistoß kurze Ecke, abgewehrt von Göhner) erste Chancen, der FCO schoss durch Timo Mühlmeier (53.) knapp vorbei. Mit einem Doppelschlag kam TuRa zurück in die Partie. Erst grätschte FCO-Verteidiger Louis Bierbaum einen Ball per Eigentor über die Linie (68.), dann traf Rico Kohlmann aus acht Metern freistehend zum 2:2 (69.). Der Löhner Anhang jubelte. Lohe lag zurück, man war gerettet. Olcay Esen und Marcel Rinnelt hätten in der 72. Minute das 3:2 für TuRa machen müssen, so kam alles ganz dicke. Statt des 2:2 vermieste ihnen Kevin Reimer (85.) mit dem 3:2 aus kurzer Distanz die Rettung – Jubel da, Frust dort.

Quelle: NW-News.de (Wolfgang Döbber)

„Arroganter Fußball“

Erste Mannschaft hat gegen den TSV Schötmar den Klassenerhalt bei einer 5:3-Führung und in Überzahl schon sicher, doch dann sind die Löhner wie von Sinnen.

Ein irres, atemberaubendes und in jeder Hinsicht kurioses Fußballspiel mit zehn Toren, drei Elfmetern, zwei Platzverweisen und haarsträubenden Torwartfehlern sahen die gut 120 Zuschauer am Obernfeld.

Das nackte Ergebnis von 5:5 (2:2) zwischen TuRa Löhne und den nie aufsteckenden Gästen des TSV Schötmar ist schon eine Rarität genug, der Spielverlauf war für jeden Zuschauer mit Spaß am Nervenkitzel ein pures Vergnügen. Für TuRa-Trainer Stefan Studtrucker war es zum Schluss der blanke Horror: „Das war nach der Führung in Überzahl ein dermaßen arroganter Fußball von uns.“.

Das Unfassbare vorab: TuRa Löhne hatte bei eigener 5:3-Führung nach einem Treffer von Jannis Sassenberg (65.) und in Überzahl (Sinan Siviloglu sah in der 67. Minute die Rote Karte, weil er über eine Entscheidung des Schiedsrichters lachte) das Bezirksliga-Ticket für die kommende Saison schon sicher, 40 Punkte waren auf dem Konto. Dann leistete sich TuRas Torwart Hakan Temin, der schon zuletzt zweimal patzte, einen dicken Aussetzer und lud Schötmar fast postwendend zum 4:5-Anschlusstreffer ein (69.). Er hätte einen langen Pass in den Sechzehner längst löschen müssen, ließ den TSV-Stürmer rankommen und sah dann sehr „alt“ aus. Dann säbelte Temin eine Minute vor Abpfiff an der Strafraumkante (!) einen TSV-Akteur um, sah Gelb-Rot und ermöglichte den Gästen in der 90. Minute durch das zweite Elfmetertor von Fatih Öztürk das 5:5. Des Wahnsinns fette Fußballbeute war erst mit dem Abpfiff vorbei.

Schon die erste Halbzeit zeigte ein offenes Spiel, die Gäste konterten das schnelle 1:0 von Olcay Esen (10.) schnell und führten nach 30 Minuten nicht unverdient mit 2:1. Temin „verschuldete“ nach einem zu kurzen Rückpass den Elfmeter zum 1:1 (Öztürk, 25.), dann zirkelte Karak einen Ball in den Winkel zum 2:1 (30.). Immerhin konnte Sven Wihan mit einem 20-Meter-Schuss in die rechte Ecke zum 2:2 ausgleichen (37.).

Nach dem Seitenwechsel wurde es dann wild: In der 47. Minute glückte Marcel Rinnelt mit einer direkt in den Winkel verwandelten Ecke das 3:2-Traumtor, doch schon 100 Sekunden später spazierte Metin Souk durch die Abwehr und schoss das 3:3. Ein (mit Glück) verwandelter Foulelfmeter von Esen bedeutete das 4:3 (55.), dann netzte Sassenberg nach einem Freistoß mit links zum 5:3 (65.) ein, der Jubel war riesig. Schötmar fühlte sich um das Tor betrogen, schüttelte sich einmal kurz und drehte dann in Unterzahl die irre Partie auf 5:5.

Quelle: NW-News.de (Wolfgang Döbber)

„Können zufrieden sein“

1. Mannschaft holt beim Top-Team Bad Salzuflen einen verdienten Punkt

Das Team der Rückrunde in der Fußball-Bezirksliga, der SC Bad Salzuflen, wurde TuRa Löhne mit einem 2:2 (1:1) unsanft ausgebremst. Der SC verpasste so den Sprung auf Platz 1. Der Löhner Aufsteiger zeigte abermals seine große Auswärtsstärke und verdiente sich den einen Punkt durch eine disziplinierte Defensivleistung, gestattete den Gastgebern nicht so viele klare Chancen. „Mit dem einen Punkt können wir zufrieden sein, ich habe über die 90 Minuten keine so großen Chancen für den Tabellenzweiten gesehen, wir haben nie aufgesteckt“, war TuRa-Trainer Stefan Studtrucker mit dem 2:2 mehr als zufrieden. Mit einem Heimsieg am kommenden Pfingstmontag gegen Schötmar kämen die Löhner auf 40 Punkte und könnten den Klassenerhalt sicher machen. Die Gastgeber gingen durch ein Eigentor von Tim Nolting mit 1:0 in Führung (7.), die Löhner glichen nach einer guten Viertelstunde durch Sven Wihan zum 1:1 aus. Über die linke Seite hatten sich die Löhner mit Sassenberg nach vorne getankt. Auch das 2:1 des SC nach der Pause durch einen 20-Meter-Schuss von Bünyamin Atasayar (63.) brachte TuRa nicht aus der Spur. Mit ein wenig Glück senkte sich ein Freistoß von Marcel Rinnelt aus gut 30 Metern zum 2:2 hinter Torwart Andreas Wiens ins Netz (79.): Wer zuletzt lacht!

Quelle: NW-News.de (Wolfgang Döbber)

Torhüter machen Unterschied

TuRa hat beim 0:3 gegen den BV Stift Quernheim vor der Pause gute Chancen und mehr vom Spiel, ab der 2. Halbzeit dominiert eindeutig nur der Gast

Auch wenn das Ergebnis am Ende so klar ausfiel. Vor der Pause zeigte Fußball-Bezirksligist TuRa Löhne beim 0:3 (0:2) eine gute und ansprechende Leistung und hatte durchaus gute Chancen. Nach dem Seitenwechsel jedoch zeigte der BV Stift mit einer großen Passsicherheit und einem schnellen Umschaltspiel, warum die Elf bisher auf knapp 100 Tore kommt und nach den Patzern von Vlotho (2:3) und Espelkamp (1:1) durchaus wieder Chancen auf den Aufstieg hat. Mit entscheidend für den Spielverlauf waren auch die beiden Torhüter. TuRas Keeper Hakan Temin, in der Rückrunde bisher sicher, patzte bei den ersten beiden Gegentoren vor der Pause – sein Gegenüber Rouven Elendt hingegen schnappte drei gute TuRa-Chancen weg.

Die Partie auf dem Obernfeld fing in der 14. Minute so richtig an, als dem Gästespieler Patrick Langer eine wohl als Flanke geplante Aktion elegant über den Schlappen rutschte und hinter dem verdutzten Temin zum 0:1 einschlug. Die Löhner zeigten sich davon unbeeindruckt und machten Tempo. Obwohl sie offensiv auf Olcay Esen (fünfte Gelbe) und defensiv auf Lars Bürger (gelb-rote Karte) verzichten musste und seit langer Zeit wieder mit Pascal Dahlmann als Stürmer aufliefen, hatten sie zwischen der 20. und 30. Minute vier gute Chancen, das Spiel auf 1:1 zu stellen. Die beste Möglichkeit setzte Dahlmann in der 26. Minute aus zehn Metern knapp einen halben Meter links am Tor vorbei, auch Sven Wihan und Alexander Gumin scheiterten knapp, nach einem Gumin-Freistoß brannte es im Gästestrafraum kurz lichterloh. Die Löhner ließen mit den anfangs sehr guten Innenverteidigern Luca Albrecht und Tim Nolting keine echte Chance der „Stifte“ zu, bis es nach einer Ecke in der 42. Minute urplötzlich 0:2 stand. Temin rauschte an der Ecke vorbei, der Ball kam zu Marcel Ebmeyer, der aus acht Metern in die linke untere Ecke zum 0:2 traf. Fußball verkehrt.

Nach dem Seitenwechsel zeigten die Gäste dann, warum sie auf dem 4. Platz stehen und brandgefährlich sind. Sie zogen das Tempo an, hatten eine sehr gute Struktur und Passsicherheit im Spiel und ließen folglich Ball und Gegner laufen. Die Löhner hatten bis auf einen Marcel-Rinnelt-Schuss (81., Elendt pariert) keine Chance mehr. Die „Stifte“ nutzten durch Daniel Wester (60., nach Freistoß, 0:3) nur eine von vielen guten Chancen. Temin machte dabei seine Fehler spät wieder wett.

Quelle: NW-News.de (Wolfgang Döbber)
Bild: Fupa.net (Benjamin Bücschenfeld)

Erste punktet in Holsen

1. Mannschaft kassiert leider kurz vor Schluss das 1:1 und verliert einen Spieler. Dennoch zufriedene Gesichter wie hier Trainer Stefan Studtrucker und Fußball-Obmann Hans-Georg Nuener. Der Klassenerhalt ist zum Greifen nah.

Marcel Becker traf nach einer Flanke von Lennard Wüllner immerhin zum 1:1-Ausgleich für Holsen (87.), Löhne war früh im Spiel durch Lars Bürger in Führung gegangen (7.).

In der ersten Hablzeit passierte wenig, nur Löhne vergab eine gute Torchance, Sven Wihan scheiterte an Holsens Torwart Simon Lindsay (43.). Die zweite Halbzeit gehörte aber klar den Gastgebern, die sich eine Fülle an Möglichkeiten erspielten. Aber egal ob es Wüllner (47.), Fabio Serrone (49.), Marcel Becker (50.) oder Omar Khaled (75.) versuchten, alle Kopfbälle oder Schüsse gingen neben das Tor. Becker scheiterte außerdem an TuRa-Keeper Hakan Temin (79.), Florian Schmale bei der anschließenden Ecke am eigenen Mitspieler Wüllner, der auf der Linie stand.

Kurz danach lief Florian Riemer Löhnes Torschützen in die Hacken, der Schiedsrichter entschied aber statt auf Offensivfoul auf Elfmeter für Holsen. Bürger sah gelb und anschließend noch Gelb-Rot wegen Meckerns. Khaled setzte den Strafstoß an den Pfosten (83.), Becker sicherte per Kopf immerhin einen Punkt. TuRa Löhne bleibt nach dem Remis auswärts in der Rückrunde ungeschlagen und hält mit 36 Punkten weiter Abstand zum Tabellenkeller.

Quelle: NW-News.de (Wolfgang Döbber)

Erste darf kurz durchatmen – Eduard Reh nicht

Schwere Aufgaben warten auf TuRa nun in Holsen und dann daheim gegen den BV Stift Quernheim. Dies wird TuRa alles ohne den Stürmer Eduard Reh (Jahrgang 1988) stemmen, der sich nach seiner Nicht-Berücksichtigung gegen Union Varl (er war für die Ersatzbank vorgesehen) schmollend von der Mannschaft zurückgezogen und verabschiedet hat. Reh verließ noch vor Anstoß das Vereinsgelände. Ein abruptes Ende seiner Zeit bei TuRa Löhne. Ein Ende mit Schrecken. Das kann ein Trainer Stefan Studtrucker, der vor zwei Wochen den Stürmer Mohammed Khalaf in die 2. Mannschaft abgegeben hat, weil dieser wohl mehr Einsatzzeiten für sich reklamierte und unzufrieden war, nicht nachvollziehen, geschweige denn akzeptieren: „Hier sind mir zu viele persönliche Eitelkeiten im Spiel. Zu viel Ich, Ich, Ich. Es geht aber nicht um Namen, nicht um Einzelne. Es geht hier nicht um Studtrucker, nicht um Nuener, nicht um Reh oder um Khalaf. Es geht um den Verein TuRa Löhne, der nach 20 Jahren warten in die Bezirksliga zurückgekehrt ist, und die Klasse halten will. Ich habe hier die Pflicht, das Beste für den Verein zu bringen. Und dafür muss ich ein Team finden.“ Der Trainer, der nach der Winterpause dieses Team fand, hat mit 21 Punkten die Argumente auf seiner Seite, denn tatsächlich spielt TuRa – trotz leichter Rückschläge – viel stabiler und effektiver als vor der Winterpause, als man viel Lehrgeld bezahlen musste und nur 14 Punkte aus der kompletten Hinrunde holte.

Quelle: NW-News.de (Wolfgang Döbber)

Trainer Studtrucker gibt die Richtung vor

TuRa Löhne hat den nächsten Schritt für den Verbleib in der Fußball-Bezirksliga gemacht. Nach einer deutlichen Leistungssteigerung nach der Pause besiegte die Elf von Stefan Studtrucker den Tabellenvorletzten Union Varl verdient mit 2:0 (0:0) und klettert mit 35 Punkten auf den zehnten Platz.

Sieben Punkte Vorsprung hat TuRa auf den ersten Nichtabstiegsplatz. Nach dem Spiel verkündete Trainer Stefan Studtrucker die sofortige Trennung von Stürmer Eduard Reh (siehe extra Meldung auf Seite 1). Studtrucker war angesichts der gehemmten Leistung des Teams vor der Pause in seiner Analyse wie immer deutlich: „Das war vor der Pause ein leb- und lustloses Gekicke. Als ob sich zwei Mannschaften zum Bolzen verabredet hätten. Dementsprechend musste ich zur Pause in meiner Ansprache deutliche Worte finden. In der zweiten Halbzeit war es dann besser, wir haben uns viele klare Chancen erarbeitet.“

Die Partie hatte tatsächlich in den ersten 45 Minuten kaum Bezirksliga-Format. TuRa erspielte sich nach einer von Ungenauigkeiten geprägten Anfangsphase erst langsam nennenswerte Chancen und kam durch einen Sven-Wihan-Schuss in der 24. Minute aus 18 Metern zum ersten Mal in Tornähe, Wihan schoss den Ball einen Meter rechts vorbei. In der 37. Minute scheiterte Olcay Esen mit einem Schuss aus 14 Metern an der Faustabwehr des besten Varlers, Torwart Marcel Redeker. Wenig später wurde ein Wihan-Schuss geblockt (41.), auch der emsige Alexander Gumin scheiterte aus kurzer Distanz und spitzem Winkel an Redeker (42.). Die Gäste aus Varl kamen einmal brenzlig gefährlich vor das Tor von Temin (44.), köpften drüber. Der Pausenpfiff war somit das präziseste nach 45 Minuten.

Ganz anders der Takt in der zweiten Halbzeit. Löhne schaltete nun, von Wihan, Marcel Rinnelt und Alexander Gumin viel präziser angetrieben, einen Gang hoch und kam in der 53. Minute zur fälligen 1:0-Führung. Aus dem Mittelfeld bauten Wihan und Gumin Druck auf, Esen hatte sich auf der rechten Seite freigestohlen und flankte butterweich auf den linken schlappen von Marcel Rinnelt. Der netzte aus acht Metern sicher ein. Der Dosenöffner.

Weitere Großchancen gegen defensiv sorglose und zu viel Räume lassende Varler ließen Marc Rinnelt (57., verpasst aus fünf Metern per Kopf knapp das Tor), Esen (61., aus fünf Metern), erneut Marc Rinelt (73., 81.) und Sven Wihan (80., aus 12 Metern) liegen, bevor Jannis Sassenberg eine mustergültige Vorlage von Gumin zum 2:0 (82.) einschoss. Die Erlösung.

Text: NW-News.de (Wolfgang Döbber)
Bidquelle: Fupa.net (Benjamin Büschenfeld)

Ex-TuRaner gewinnt mit TuS Lohe

Erste verschenkt zu Hause großen Big-Point im Kampf um den Klassenerhalt. Allen Grund zur Freude hat der alte Sportskamarad von TuRa Löhne Philipp Pausch (Bild: Nummer 4), der jetzt mit seinem TuS Lohe wieder etwas Hoffnung im Abstiegskampf schöpfen kann. Der TuS Lohe erzwingt beim knappen 2:1-Auswärtssieg auch das Glück und hat nun nach zehn Punkten in Folge Platz 13 wieder im Blick.

Totgesagte leben länger: Vor drei Wochen gab kaum ein Fußballfreund einen Pfifferling auf den Fußball-Bezirksligisten TuS Lohe. Nun sieht es für die Möller-Elf nach dem glücklichen, aber auch erzwungenen 2:1 (1:0)-Auswärtssieg bei TuRa Löhne mit 25 Punkten wieder ganz gut aus im Kampf gegen den Abstieg. Zehn Punkte aus den letzten vier Spielen und die Rückkehr des Faktors Glück, aber auch eine neu gewonnene Stabilität lassen die Loher wieder jubeln und hoffen. Durch die 3:5-Niederlage von SV Kutenhausen/Todtenhausen sind es nur drei Punkte bis zu Platz 13 für Lohe.

Neben dem starken Torwart Christian Witthaus (von einigen Abstößen mal abgesehen) überzeugte Maurice Vahle in der Innenverteidigung und der „alte Hase“ Julian Hartmann, der die Vorlage zum ersten Treffer gab und das zweite Tor selber schoss (56.). Auch der junge Marcel Böker hatte als „Staubsauger“ im Mittelfeld wieder starke Szenen, Alexander Felde sorgte immer wieder für Entlastung. Lohes Trainer Christian Möller jubelte nach Abpfiff: „Vier Chancen, zwei Tore, wir waren heute sehr effektiv.“

Bester TuRaner war Marcel Rinnelt, der mit seiner Technik die Loher immer wieder düpierte und beinahe noch das 2:2 erzielt hätte, sowie der unermüdlich antreibende Alexander Gumin. TuRa kassierte die vierte 1:2-Heimniederlage in den letzten fünf Heimspielen und verpasste durch das unglückliche 1:2, sich weiter vom viertletzten Platz abzusetzen.

Die Partie am Obernfeld vor 200 Zuschauern begann mit einem Paukenschlag. Lohes Hartmann bediente den mitgelaufenen Pascal Servos, der den Ball mit dem Außenrist an den Innenpfosten zum 0:1 über die Linie drückte (4.). Schon das dritte frühe Tor der Möller-Elf. Die Löhner reagierten unbeeindruckt und hatten schnell Zugriff auf das Spiel: Jannis Sassenberg (9.) verzog über die linke Seite kommend nur knapp, dann lupfte der schnelle Eduard Reh den Ball über Christian Witthaus, aber auch einen Meter rechts am Tor vorbei (20.). Die größte Chance für die „Roten“ hatte Olcay Esen (29.), der nach feinem Zuspiel von Eduard Reh den Ball aus fünf Metern nicht im Tor unterbrachte. Lohe muckte nur einmal nach einem Freistoß von Felde (25.) auf, musste ansonsten die Räume zustellen und defensiv Marcel Rinnelt aus dem Spiel nehmen. Rico Kohlmann (40.) mit einem zu schwachen Schuss aus zehn Metern auf Witthaus und zuvor Rinnelt hatten ebenfalls das 1:1 für TuRa auf dem Schlappen.

Nach dem Seitenwechsel legte TuRa gleich mit Willen los. Marcel Rinnelt (46.) scheiterte mit einem Schuss aus 12 Metern an einer Beinparade von Witthaus. 60 Sekunden später musste Witthaus dann doch den Ball aus dem Netz holen. Die Loher schliefen kurz bei einer kurzen Ecke der Löhner, der Ball kam zu Sven Wihan, der den Ball aus 14 Metern mit rechts in den linken Winkel drosch. Das 1:1 war die überfällige Belohnung. Doch die Loher blieben gnadenlos effektiv an diesem Sonntag: Julian Hartmann hatte sich in der 56. Minute in den Rücken der Löhner Abwehr geschlichen und überwand Temin aus 14 Metern zum 2:1 (56.). Löhne warf in den letzten 20 Minuten alles nach vorne, hatte durch Reh zwei dicke Chancen zum 2:2, doch Lohe blieb cool und siegte mit Glück.

Quelle: NW-News.de (Wolfgang Döbber)
Bild: Fupa.net (Benjamin Büschenfeld)

Erste holt sich auswärts wieder einen Dreier

Fußball-Bezirksliga: Eduard Reh erzielt beim Liga-Schlusslicht in Windheim beide Treffer und vergibt noch weitere große Möglichkeiten

Zur Halbzeit stapfte der Windheimer Trainer Bernd Rust wütend Richtung Kabine. „Das ist eine Frechheit“, schimpfte der Coach des Fußball-Bezirksligisten über den Auftritt seiner Mannschaft in den ersten 45 Minuten bei der 1:2 (0:2)-Heimniederlage gegen TuRa Löhne, die hauptverantwortlich für die Pleite waren.

„Wenn wir da nur annähernd so gespielt hätten wie in der zweiten Halbzeit, dann hätten wir das Spiel garantiert gewonnen“, ärgerte sich der Trainer darüber, dass seine Mannschaft viel zu spät aufgewacht war und nur noch den Anschlusstreffer durch Andreas Vetter (65.) kam, der eine Vorlage von Hajriz Hiseni verwertete. Zuvor hatte bereits Isam Abed per Volleyschuss eine Großchance vergeben (53.) und danach war es Tim Dorgeloh, der den möglichen Ausgleich verpasste (67.). „Es war ein Spiel auf ein Tor, aber wir haben uns leider nicht belohnt“, sagte Bernd Rust.

Vor der Pause sah es allerdings noch ganz anders aus. Die Gäste hatten keine Probleme, die 2:0-Führung herauszuschießen und hätten deutlich höher führen müssen. Neben den Toren von Eduard Reh (19., 39.) vergab der Torschütze weitere Großchancen (13., 21., 29.). Nach einer Standardsituation wären die Windheimer allerdings auch fast aus dem Nichts in Führung gegangen, doch Maurice Badde köpfte nur an den Pfosten (15.).

Quelle: NW-News.de
Foto: Patrick Schwemling

Erste fightet sich zum 2:1 gegen Union Minden

Die vier Minuten Nachspielzeit waren für die Löhner Fans ein Ritt durch die Hölle, der Abpfiff des Schiedsrichters war eine Erlösung. Fußball-Bezirksligist TuRa Löhne zitterte sich am Ende zu einem insgesamt verdienten 2:1 (2:0)-Heimsieg gegen Union Minden und verlässt nach dem fünften Sieg in der Rückrunde die Abstiegsplätze.

Platz 12 mit nun 29 Punkten ist die beste Platzierung in dieser Saison. Es war der dritte Sieg binnen sieben Tagen. Ein Novum: Die Partie wurde in der 70. Minute wegen Starkregens und Sturms für acht Minuten unterbrochen, dann ging es nach Wetterberuhigung weiter. TuRa-Trainer Stefan Studtrucker atmete durch: „Wir haben uns das Leben am Ende selbst schwer gemacht, weil wir die Konter nicht sauber ausgespielt haben. Union Minden hat nach dem 1:2 noch einmal mächtig Luft bekommen.“

Mann des Spiels war Marcel Rinnelt, der in der 28. Minute mit einem Traumtor aus 18 Metern in den linken Winkel die beruhigende 2:0-Führung herausschoss. Aus der fightenden TuRa-Mannschaft ragte defensiv Tim Nolting mit einer klasse Zweikampfquote und Luca Albrecht als solider Sechser heraus. Die Partie war in den ersten 15 Minuten von Abtasten geprägt, beide Teams hielten konsequent die Räume dicht, es gab kaum Platz zur schnellen Spielverlagerung.

Wenn es denn einmal schnell und präzise ging, wurde es sofort gefährlich. In der 16. Minute passte Marc Rinnelt sauber auf den sich lösenden Olcay Esen, der mit dem Ball am Fuß in den Strafraum eindrang und genau auf den am hinteren Pfosten freien Rico Kohlmann passte. Kohlmann netzte sicher aus sechs Metern zum 2:0 ein. Nun war TuRa besser im Spiel, ein weiterer Treffer wurde ihnen in der 27. Minute weggepfiffen, als Sven Wihan den Torwart Litau im Fünf-Meter-Raum bedrängt haben soll.

Ohne Zweifel hingegen war der Sonntagschuss von Marcel Rinnelt in der 28. Minute im Netz. Albrecht hatte ihm den Ball vorgelegt, Rinnelt aus 18 Metern in den Winkel zum 2:0 getroffen. Nach dem Seitenwechsel nahm die Zahl der Großchancen zu. Minden hatte durch den eingewechselten Ramzi Mejri zwei Chancen zum Anschluss (51., 68.), für TuRa vergab Marcel Rinnelt (58., Freistoß) und dann Olcay Esen das vorentscheidende 3:0. Union kam durch Schulze (80.) zum 1:2-Anschlusstreffer und warf in der turbulenten Schlussphase alles nach vorne. Vergeblich!

Quelle: NW-New.de (Wolfgang Döbber)
Foto: Benjamin Büschenfeld

Auswärtsbestie schlägt wieder zu

1. Mannschaft nutzt die Fehler vom SuS Holzhausen eiskalt
aus und Trainer Stefan Studtrucker ist beeindruckt von seinem Team.

Die Erfolgsserie des SuS Holzhausen in der Fußball-Bezirksliga ist gerissen. Nach vier Siegen in Folge kassierte die Mannschaft Team von Jörg Bohlmann am Gründonnerstag auf eigenem Platz eine 1:3-Niederlage gegen TuRa Löhne.

Zwei Tore, jede Menge Chancen und eine in mehreren Szenen kräftig schwimmende SuS-Abwehr waren die Zutaten einer unterhaltsamen ersten Halbzeit, die Holzhausens Torhüter Lars Pollert (er vertrat den angeschlagenen Pascal Klapper) mit zwei Paraden gegen Olcay Esen eröffnete. Die Gastgeber gaben ihren ersten Torschuss in der 18. Minute durch Andre Koch ab und schlugen drei Minuten später zu. Dennis Schultz veredelte eine Freistoß-Hereingabe von Kapitän Pascal Hegner per Direktabnahme zum 1:0 (21.). Jan-Henrik Titkemeyer hätte den zweiten Treffer nachlegen können, doch der fiel auf der anderen Seite, als der Löhner Marcel Rinnelt einen Patzer von Abwehrroutinier Sascha Ludwig ausnutzte. Dafür rettete Ludwig in der 40. Minute auf der Torlinie.

Seinen unglücklichen Auftritt machte Sascha Ludwig in der 50. Minute perfekt, als er Marc Rinnelt das 1:2 (50.) auflegte. „Die Löhner sind sehr engagiert aufgetreten und haben sich den Sieg verdient“, sagte Holzhausens 2. Vorsitzender Thomas Titkemeyer. In der Nachspielzeit machte Luca Albrecht mit dem 3:1 für die Gäste endgültig alles klar. Die Holzhausener werden sich steigern müssen, um am Montag beim VfL Holsen für einen Punktgewinn in Frage zu kommen. Der TuRaner Trainer Stefan Studtrucker war beeindruckt von seiner Elf: „Wir mussten anfangs viel überstehen. Das war nicht einfach, aber wir haben schon in der ersten Halbzeit besser in die Partie gefunden mit guten Torchancen. Dann haben wir uns zunehmend vorne festgesetzt, uns reingearbeitet und die Fehler des SuS erzwungen. Die Mannschaft hat sich zerrissen, wieder als Team funktioniert.“

Quelle: NW-News.de

Erste hat viel investiert und siegt

TuRa Löhne feiert mit dem verdienten 4:1 den dritten Auswärtssieg in Folge

Nach dem dritten Auswärtssieg in Folge in der Fußball-Bezirksliga (4:1 beim TuS Bruchmühlen) war Stefan Studtrucker, Trainer von TuRa Löhne, sehr zufrieden: „Das war ein verdienter Erfolg, wir haben wenig zugelassen und und sehr viel investiert“, lobte er sein Team.

„Gute Laufarbeit, die Zweikämpfe entsprechend angenommen, nur hätten wir früher das vierte oder fünfte Tor machen können. Ein meiner Meinung nach einwandfreier Treffer von Lars Bürger wurde nicht anerkannt. Jetzt wollen wir den Sieg genießen, haben nächste Woche spielfrei und dann geht es nach Holzhausen“, sagte Studtrucker. „Ich bin sprachlos. Das war das schlechteste Spiel einer Mannschaft, die ich trainiert habe“, sagte TuS-Coach Michael Bernhardt fassungslos. Die in allen Belangen besseren Löhner siegten auch in der Höhe verdient und feierten ihren dritten Auswärtserfolg in Folge. Und das mit großzügiger Hilfe des Gegners, denn die TuS-Abwehr machte es den Löhnern bei den ersten beiden Toren viel zu einfach.

Bei einem Freistoß von Marcel Rinnelt aus etwa 30 Metern halblinker Position standen gleich mehrere Löhner völlig frei, Lars Bürger köpfte am Fünfmeterraum zur Führung ein (21.). Genauso wenig Gegenwehr leistete der TuS beim zweiten Gegentor, Olcay Esen marschierte nach einem Einwurf von der rechten Seite die gesamte Grundlinie entlang und passte quer, Marcel Rinnelt musste nur noch einschieben (36.). Der eingewechselte Leon Schmidt scheiterte mit der besten TuS-Chance aus kurzer Distanz an TuRa-Torwart Hakan Temin (17.). In der zweiten Halbzeit bot sich an den Fichten das gleiche Bild: Bruchmühlen brachte einfachste Pässe nicht zum Mitspieler und machte zahlreiche Fehler, während TuRa ungestört kombinierte. Sven Wihan bediente Marcel Rinnelt im Strafraum, der mit der Sohle zurück auf Esen legte. TuS-Verteidiger Jan-Wilhelm Klei foulte Esen, und der Gefoulte verwandelte den Strafstoß sicher (54.). Anschließend ließ Löhne etwas nach, Bruchmühlen kam zu ersten Torchancen und nutzte in Person von Schmidt diese auch zum Anschlusstreffer (78.). Nach tollem Diagonalpass von Wihan ließ Marc Rinnelt Oleg Berger aussteigen und vollstreckte eiskalt zum in der Höhe verdienten 1:4-Endstand (83.).

Text: FuPa.net
Bild: Benjamin Büschenfeld

Erste reist mit Selbstbewusstsein

TuRa Löhne – TuS Bruchmühlen (Hinrunde 3:3). Die Löhner gaben in der Hinrunde beim 3:3 noch eine 3:1-Führung her, holten aber immerhin den ersten Punkt. Mittlerweile ist TuRa bei 20 Punkten angekommen, sechs davon kürzlich dank zwei starker Auswärtssiege in Dützen und beim SV Kutenhausen-Todtenhausen. Das sollte Mut machen vor der Reise nach Bruchmühlen, die nach dem 1:1 unter der Woche in Varl mit 24 Punkten etwas besser dastehen als die Studtrucker-Elf. TuRa-Kapitän Sven Wihan sagte nach dem unglücklichen 1:2 gegen Espelkamp: „Das ist schnell raus aus den Köpfen. Wir wollen an unsere Auswärtsleistungen aus dem Mindener Land anknüpfen.“ Die Torjäger Lugi Di-Bella (Bruchmühlen, 13 Tore) und Olcay Esen (TuRa, 11 Tore) treffen aufeinander.

Quelle: NW-News.de (Wolfgang Döbber)

Brutale Nackenschläge für die Erste

Fußball-Bezirksliga: TuRa Löhne führt bis zur 84. Minute gegen Preußen Espelkamp 1:0 und steht am Ende nach dramatischer Schlussphase beim 1:2 mit leeren Händen da.

Fußball kann so grausam sein. Eine Achterbahnfahrt der Gefühle erlebte der Fußball-Bezirksligist TuRa Löhne gestern vor nur 50 Zuschauern gegen den Tabellendritten Preußen Espelkamp bei der 1:2 (0:0)-Heimniederlage. Nach großem Kampf führte der Außenseiter TuRa bis zur 84. Minute mit 1:0, ehe ein fragwürdiger Elfmeterpfiff den Gästen die Chance zum 1:1 ebnete, die sie auch nutzten.

Es kam noch schlimmer für die Löhner: In der zweiten Minute der Nachspielzeit drang Gästestürmer Watschagan Harutjunjan in den Strafraum der TuRaner ein und traf aus zwölf Metern halblinke Position flach ins lange Eck zum 1:2. Schockgefühle bei den Löhnern, sah es doch lange Zeit so aus, als sollten sie den dritten Sieg binnen sieben Tagen einfahren und mit 23 Punkten einen weiteren Satz in der Tabelle machen. So bleiben sie nach den brutalen Nackenschlägen in der Schlussphase mit 20 Punkten auf dem ersten Nichtabstiegsplatz; zudem siegte Holzhausen mit 4:3 bei Union Minden, und Bruchmühlen setzte sich auf der Lohe mit 5:3 durch. Es bleibt brutal eng im Tabellenkeller.

Die Partie begann mit leichten spielerischen Vorteilen für die Gäste, die in der 18. Minute durch einen Kopfball von Critian Nasui die erste Chance zur Führung hatten: er köpfte den Ball nach schöner Flanke von Daniel Fritz knapp am Tor vorbei. Mit der zweiten Chance wären die Gäste beinahe mit 1:0 in Führung gegangen, doch Sven Redetzky (20.) traf mit einem abgefälschten Schuss aus 14 Metern nur den rechten Pfosten, Dennis Schmidt hatte die Aktion über die linke Seite gut eingeleitet. TuRa setzte Nadelstiche durch Marcel Rinnelt, der in der 22. Minute den Ball zu Mohammed Khalaf durchstecken wollte und in der 45. Minute mit einem Freistoß an Torwart Dorian Beil scheiterte, der den Ball aus der linken Torwatecke holte.

Nach dem Seitenwechsel musste TuRa durch den am Fünfmeterraum völlig frei stehenden Olcay Esen das 1:0 (50.) machen, doch Esen legte den Ball zu Marc Rinnelt zurück, der mit seinem Schuss an Beil scheiterte.

Danach übernahm Espelkamp mehr die Spielkontrolle, hatte durch die agilen Roman Esanu und Harutjunjan gute Chancen, Esanu scheiterte mit der größten Chance (61.) völlig freistehend an Torwart Temin. TuRas Olcay Esen (67.) nutzte einen Stellungsfehler der Gäste zum umjubelten 1:0. Nun war Espelkamp offensiv unter Strom. Ein umstrittener Foulelfmeter, von Hartjunjan (84.) sicher verwandelt und der späte Schock in der Nachspielzeit durch den 17. Treffer des Torjägers verwandelten TuRas Jubel in bittere Wut.

Quelle: NW-News.de (Wolfgang Döbber)

Erste will weiter jubeln

TuRa Löhne – FC Preußen Espelkamp (Hinrunde 1:2)

Die TuRaner sind nach zwei Auswärtssiegen in Dützen (2:1) und beim SV Kutenhausen-Todtenhausen (5:0) mit 20 Punkten auf den 13. Platz geklettert und wollen auch dem Favoriten aus Espelkamp Paroli bieten. Trainer Stefan Studtrucker hat personell wieder mehr Alternativen auf der Bank, der Konkurrenzkampf um die Plätze scheint zu beflügeln. Mit der Rückkehr von Mohammed Khalaf sind die Löhner offensiv wieder torgefährlicher, zudem sind Marc und Marcel Rinnelt 2016 gut in Form und treffen ebenso wie jüngst Olcay Esen in Kutenhausen (drei Tore). Die Gäste gewannen zuletzt mit viel Glück 1:0 gegen den TuS Lohe und lauern auf dem 3. Platz auf Ausrutscher der Top 2. Und da die Teams vom BV Stift Quernheim auf SC Vlotho am Sonntag im direkten Duell aufeinander treffen, lassen entweder beide oder eine Mannschaft Punkte liegen.

Quelle: NW-News.de (Wolfgang Döbber)